Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen, insbesondere der automatischen Verarbeitung, mit Hilfe von Digitalrechnern. Sie befasst sich mit der Entwicklung von komplexen, künstlichen, d.h. vom Menschen geschaffenen Systemen, die technischen und nichttechnischen Anwendungen dienen. Dabei ist die Untersuchung geeigneter Konstruktionselemente und -methoden für solche Systeme von großer Bedeutung. Die Informatik verbindet formale Methodiken und Abstraktion mit dem Lösen von komplexen Problemen sowohl im Hardware- als auch im Software-Bereich. Sie versteht sich gleichzeitig als systemtechnische Wissenschaft und als ingenieurwissenschaftliche Disziplin. Methodisch und mit ihren Hilfsmitteln wirkt sie in nahezu alle Wissenschaftsgebiete hinein.
[Quelle] www.tu-dresden.de
Welche Chancen bestehen auf dem Arbeitsmarkt?
Die Informatik gehört zu den dynamischsten Disziplinen auf dem Arbeitsmarkt. Der heutige Fachkräftemangel an gut ausgebildeten Informatikern wird auch zukünftig eine große Herausforderung für die Wirtschaft und den internationalen Wettbewerb Deutschlands darstellen.
Auch wenn sich die Informatik im ersten Moment sehr einseitig und „trocken“ anhört. Die Vielseitigkeit und Artenvielfalt in diesem Tätigkeitsfeld ist auf einen Blick nicht überschaubar. Man bedenke, dass es heutzutage keine Technik, keine Technologie, keine Produktion und kaum eine Dienstleistung gibt, bei der auf die Informatik verzichtet werden kann. Demzufolge ist ein späterer interdisziplinärer Einsatz mit dem Wissen eines Informatikers in jeder Branche und nahezu allen Bereichen der produktiven, dienstleistungsorientieren und forschenden Arbeitswelt möglich.
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